Neue Medien in der Planung. Pilotversuch einer Live-Übertragung aus dem Haus der Architektur Köln

Nov 22, 2012
Christian Wendling

Als Pilotprojekt hat das Haus der Architektur Köln erstmals via Internet eine Live-Übertragung einer Veranstaltung im Haus der Architektur Köln durchgeführt.

Anlass war die Veranstaltung „Neue Medien in der Planung: Fluch und Segen“ der DASL Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung NRW“ am 23.11.2012 im Haus der Architektur Köln.

Video-Mitschnitt

(Start der Veranstaltung etwa bei 4:00 min im Video)

  • Die Live-Übertragung erfolgte mit der internetbasierten Software Google Hangout On Air.
  • Das Video ist abrufbar unter www.youtube.com/watch?v=5q0RA0LgueY
  • Dauer: ca. 2 Stunden

Ablauf

Die Zeitangaben beziehen sich auf den Videomitschnitt bei Youtube

  • 00:04:00
    Begrüßung
    Frauke Burgdorff
    Vorstand Montag Stiftung Urbane Räume, Bonn
    www.montag-stiftungen.de/urbane-raeume.html
    www.facebook.com/frauke.burgdorff.1
  • 00:05:15
    Begrüßung
    Prof. Dr. Dr. Martina Oldengott
    Vorsitzende Deutsche Akademie für Städtebau und Landesplanung NRW
    www.dasl.de/landesgruppe-nordrhein-westfalen.html
  • 0:08:30
    Begrüßung und Informationen zum Haus der Architektur Köln
    Christian Wendling
    Geschäftsführer Haus der Architektur Köln
  • 0:12:43
    Technische Informationen zur Live-Übertragung
    Gunnar Sohn
    Wirtschaftspublizist und Medienberater, Bonn 
  •  0:14:15
    Einleitung
    Frauke Burgdorff
  • 0:20:10
    Vortrag „Städtische Debatten vor Ort und im Netz — nicht der Konsens ist das Ziel, sondern das Öffnen von Handlungsspielräumen“
    Sally Below
    sally below cultural affairs, Berlin
    www.sbca.de
  • 0:55:45
    Vortrag „Mach es richtig oder lass es — warum es (fast) keinen Sinn macht, wenn Verwaltungen zu Online-Dialogen einladen“
    Julian Petrin
    Nexthamburg, Hamburg
    www.nexthamburg.de
    www.facebook.com/julian.petrin
  • 1:27:05
    Diskussion

Ankündigung

Die Idee einer Live-Übertragung wurde eine Woche vor der Veranstaltung von Gunnar Sohn ins Gespräch gebracht, als er die Veranstaltungsankündigung erhielt. Die Referenten haben dazu umgehend ihr Einverständnis signalisiert.

Aufgrund des geringen Zeitvorlaufes konnte die zusätzliche Live-Übertragung erst drei Tage vor der Veranstaltung dem hdak-Verteiler per E-Mail-Newsletter bekannt gemacht werden.

Weitere Hinweise wurden, ebenfalls drei Tage vor der Veranstaltung, über die Facebook-Seite des hdak sowie über die Blogs von Gunnar Sohn und Hannes Schleeh veröffentlicht.

Bei zukünftigen Live-Übertragungen sollte die Vorlaufzeit länger sein, um den hdak-Verteiler und auch die Presse frühzeitig zu informieren.

Besucher

Besucher im hdak-Kubus: 40 Personen (einschließlich Referenten und Beteiligten)

Besucher der Live-Übertragung via Internet: etwa 25 Personen. Während der Übertragung, die bei Youtube zu sehen war, haben die Zuschauer die Chat-Funktion genutzt, um ein Feedback zu Inhalten (Thema, Referenten, Abfolge) und zur Technik (Ton, Bild) zu geben. Es wurden auch Fragen gestellt, die z.T. schon vom hdak im Chat beantwortet werden konnten, aber auch direkt in die Diskussionsrunde im hdak gegeben, dort beantwortet und via Übertragung bzw. Chat zurück an die Zuschauer gegeben wurden.

Die Live-Übertragung hat sich insofern als eine gute Möglichkeit gezeigt, zusätzliche Aufmerksamkeit für das Thema zu finden. Es wurde aber auch deutlich, dass die interaktive Komponente nicht unterschätzt werden sollte; es darf nicht nur eine Übertragung, sondern es muss auch eine unmittelbare Interaktion zwischen den Zuschauern und dem hdak sowie den unmittelbar an der Veranstaltung beteiligten Personen stattfinden.

Technik

Für die Live-Übertragung via Google Hangout On Air ist keine Studiotechnik erforderlich. Benötigt wird ein Computer, eine Webcam, ein Mikrofon und ein schneller Internetanschluss.

Am Ort der Veranstaltung ist eine helle, ausgewogene Beleuchtung für die Bildqualität erforderlich.

Durch den sehr schallharten Raum des hdak-Kubus sind zudem ein Mikrofon für den Referenten und ein Lautsprecher für die Raumakustik notwendig, damit das Mikrofon für die Live-Übertragung einen ausreichend guten Ton erhält.

Die Beamer-Präsentationen müssen derzeit noch mitgefilmt werden; es wird mittelfristig technisch die Möglichkeit geben, die Präsentationen direkt vom Referenten-Laptop in die Live-Übertragung einzuspeisen.

Folgende Technik kam am 23.11.2012 zum Einsatz:

  • Kamera für Hangout On Air: Logitech Conference Cam (bereitgestellt von Gunnar Sohn. Die Kamera kann via Fernsteuerung bedient werden; Bildwinkel und Aufnahmerichtung können bequem eingestellt werden. Anschaffungskosten: 300 Euro). Als Alternative käme eine hochwertige Webcam ohne Fernsteuerung in Frage; die Kosten hierfür liegen bei ca. 80 bis 100 Euro.
  • Mikrofon für Hangout On Air: Samson Meteor Mic (bereitgestellt von Gunnar Sohn. Das Mikrofon wurde in Nähe des Lautsprechers aufgestellt, damit der vom hdak-Kubus erzeugte Hall minimiert wurde. Anschaffungskosten: 75 Euro). Alternativ könnte das Tonsignal auch direkt vom Referenten-Mikrofon abgegriffen werden; hierzu fehlte vor Ort jedoch ein ausreichend langes Kabel.
  • Computer für Hangout On Air: Apple Macbook Pro (bereitgestellt von Gunnar Sohn). Zum Einsatz könnte nahezu jeder handelsübliche Computer kommen; besondere Rechen- oder Grafikleistung sind nicht erforderlich.
  • Mikrofon für die Raumakustik: Samson Meteor Mic (bereitgestellt von Christian Wendling, Anschaffungskosten: 75 Euro). Zwei Mikrofone sind nicht zwingend notwendig, der Ton für den Raum und für die Live-Übertragung könnten auch an nur einem Mikrofon abgenommen werden.
  • Lautsprecher für die Raumakustik: JBL On Stage 400 (bereitgestellt von Christian Wendling, Anschaffungskosten ca. 100 Euro). Die Verständlichkeit und Hörbarkeit des Referenten war erheblich besser als ohne technische Unterstützung; dies sollte zukünftig auch für alle anderen Veranstaltungen angedacht werden, ob mit oder ohne Live-Übertragung. Ein mobiles Referentensystem (bestehend aus Mikrofon, Verstärker, Lautsprecher) kostet in der Anschaffung ca. 200 bis 300 Euro (je nach gewünschtem Standard, z.B. mit schnurlosem Mikrofon).
  • Internetanbindung: WLAN-Verbindung zum Restaurant Atrium, dort Festnetzanschluss Netcologne VDSL, ca. 20 Mbit/s Download, ca. 2 Mbit/s Upload. Es waren keine Übertragungsprobleme festzustellen.

Technische Unterstützung

Gunnar Sohn

  • selbstständiger Wirtschaftspublizist, Medienberater, Blogger, Inhaber der Agentur „Neue Nachricht“, aus Bonn.
  • Gunnar Sohn hat vom hdak-Kubus aus die Live-Übertragung technisch betreut
  • ichsagmal.com / www.ne-na.de

Hannes Schleeh

  • Dipl. Betriebswirt, Spezialist für Online-Marketing und Mobile Marketing, aus Aresing / Oberbayern
  • Hannes Schleeh hat von Aresing aus die technische Regie geführt und die Qualität der Online-Übertragung kontrolliert. Die Live-Übertragung lief über seinen Google+ – Account; der Mitschnitt ist auf seinem Youtube-Account dokumentiert.
  • www.schleeh.de

Christian Wendling

  • Dipl.-Ing. Architekt, Geschäftsführer Haus der Architektur Köln, Inhaber phase10 Architektur und Medien
  • Christian Wendling war im hdak-Kubus für Mikrofon- und Lautsprechertechnik zuständig und hat die Veranstaltung in Facebook live begleitet.
  • www.phase10.de / www.facebook.com/ch.wendling

Resonanz

Gunnar Sohn schreibt am 23.11.2012 unter dem Titel „Das Haus der Architektur und die kleinen Revolutionen der Kommunikation“ in seinem Blog:

Mit dem Haus der Architektur in Köln startet eine weitere Institution in das Dialog-Abenteuer Hangout On Air (…) Man braucht keinen Ü-Wagen, keine Misch- und Sendeanlage, keinen Zugang zum Satelliten und auch kein teures Kamera-Equipment. Ein vernünftiges USB-Mikro oder Headset, eine Webcam, Laptop und eine gute Beleuchtung reichen aus und man startet ins visuelle Echtzeitgeschehen. Ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Monaten eine Explosion von neuen Sendeformen im Web erleben werden und eine entsprechende Angebotsvielfalt von smarter Technik, um sich in den eigenen vier Wänden kleine Fernsehstudios zu zimmern.

Quelle: ichsagmal.com/2012/11/23/das-haus-der-architektur-und-die-kleinen-revolutionen-der-kommunikation-hdak/

Am 24.11.2012 verweist Gunnar Sohn in seinem Blog unter dem Titel „Beethoven und die Frage der ePartizipation in der Stadtplanung“ auf die Veranstaltung im hdak:

Die beiden Hauptredner Sally Below und Julian Petrin sprachen von den Möglichkeiten der kollaborativen Wende für die Planungskultur in Städten, die das Netz bietet. Das Desaster mit Stuttgart 21 sei so etwas wie der Turning Point, so Petrin. Es gebe auch in Hamburg eine aufgeheizte Stimmung mit vielen kritischen Initiativen, die es fast unmöglich machen, nach der alten Top Down-Devise zu handeln.

Crowdsourcing the City sei ein guter Hebel, um eine neue Kultur der Beteiligung zu ermöglichen.

“Die Menschen wollen mitreden und verlangen Transparenz”, erklärt Below, die das Beispiel “Dresdner Debatte” vorstellte.

Petrin verwies auf das Projekt nexthamburg, mit dem man neue Wege in der Planungskommunkation geht. Das Social Web biete dafür die besten Voraussetzungen, weil jeder sowohl Sender als auch Empfänger sein könne. Im Gegensatz zur üblichen Gesprächskultur von Stadtverwaltungen, politischen Gremien, Verbänden, Förderkreisen und Stiftungen.

Quelle: ichsagmal.com/2012/11/24/beethoven-und-die-frage-der-epartizipation-in-der-stadtplanung/

„Jeder kann zum Sender werden“, so Hannes Schleeh am 24.11.2012 in seinem Blog:

Ist schon genial was heute technisch möglich ist. Ich saß gestern an meinem Rechner in Aresing / Bayern und steuerte eine Livesendung im Internet die in Köln stattfand! Damit haben wir eine weitere mögliche Form der Nutzung von Livestreaming gezeigt. Gunnar Sohn war mit seinem Equipment vor Ort und hat live aus dem Haus der Architektur in Köln gesendet.

In der Livesendung aus dem Haus der Architektur Köln ging es um Städtebau und Stadtentwicklung. Zwei namhafte Stadtentwickler stellten ihre Projekte dem interessierten Publikum vor. (…)

Gerade Vereinen und öffentlichen Einrichtungen ermöglicht die Liveübertragung von Veranstaltungen ins Netz, sowie die sofortige anschließenden Verfügbarkeit des YouTube Videos, eine neue Form der Beteiligung ihrer Bürgerinnen und Bürger. Bei der Veranstaltung im Haus der Architektur, konnten sogar Fragen über das Internet gestellt werden. (…)

Rudi Klein aus Saarbrücken wollte wissen, ob eine Stadtentwicklung wie in Hamburg auch in kleineren Städten möglich ist. Die Frage wurde dann von Gunnar Sohn live (Stelle im Video: 1:52:00) in der Diskussion an Julian Petrin gestellt und beantwortet. Dies zeigt, dass man mit diesem Format auch Bürgerinnen und Bürger an wichtigen Entscheidungen teilhaben lassen kann, die nicht vor Ort sein können.

Quelle: schleeh.de/jeder-kann-zum-sender-werden/

Über seine Agentur Neue Nachricht schreibt Gunnar Sohn am 26.11.2012:

Bekommt Beethoven 2020 im Jahr seines 250. Geburtstages in Bonn noch eine würdige Spielstätte oder nicht? Viel Zeit bleibt nicht mehr. Und die Pläne für den Neubau eines Festspielhauses, das angeblich nur 80 Millionen Euro kosten soll, sind mehr als wacklig. Wann sind solche Schätzungen eigentlich eingehalten worden? Beispiel Elbphilharmonie: Statt den geplanten 100 Millionen Euro, die anfänglich der Öffentlichkeit als Beruhigungspille präsentiert wurden, pendelt man sich mittlerweile bei satten 350 Millionen Euro ein. Soweit entfernt liegt der ursprüngliche Preis des Hamburger Konzerthauses von der Schätzung für den Bonner Wundertempel gar nicht. Und Fehlplanungen sind bei solchen Vorhaben wohl eher die Regel. Das Ganze ist also höchst umstritten. Gute Gründe, bei solchen Mammutprojekten mehr ePartizipation zu wagen – also Bürgerbeteiligung im Netz. Wie das funktionieren kann, wurde bei einer Veranstaltung vom Haus der Architektur in Köln vorgestellt.

Quelle: ne-na.de/das-netz-beethoven-und-die-neue-kultur-der-planungsdiskussion-mehr-epartizipation-wagen/001749

Ohne direkten Bezug zur hdak-Veranstaltung berichtet Zeit Online dieser Tage über die neue Möglichkeit der Live-Sendung via Internet:

Seit einiger Zeit wächst im Internet eine Form der Graswurzel-Talkkultur heran, die weder illustre Gäste benötigt, noch fernsehtaugliche Themen bedienen muss. (…)

Eines dieser jungen Formate ist das Digitale Quartett. Geradezu bezeichnend ist es als Reaktion auf eine TV-Talkshow entstanden. Als Anfang September der Internetkritiker Manfred Spitzer bei Günther Jauch seine Thesen von der „digitalen Demenz“ vorstellte, entschlossen sich der Radiomoderator Daniel Fiene, die Journalistin Franziska Bluhm und der Unternehmensberater Thomas Knüwer zu einer Nachbetrachtung. Per Videochat diskutierten sie mit weiteren kurzentschlossenen Gästen über Jauchs Sendung und schufen damit gleich die Grundlage ihrer eigenen Diskussionsrunde.

Inzwischen trifft sich das Digitale Quartett immer montagabends in wechselnder Besetzung, um über aktuelle Themen aus den Bereichen Internet und Netzpolitik zu diskutieren. Mal geht es um die Zukunft von Apps, mal um die Kundenpolitik der Deutschen Bahn und auch mal ganz allgemein um die Wahl in den USA. Bis zu 3.000 Menschen sehen sich mittlerweile die Aufzeichnung in der Woche nach der Sendung auf YouTube an. Das klingt nicht nach viel, ist gemessen an dem jungen Format aber durchaus ein Erfolg. Und es wirft Fragen für die Zukunft auf: Sind Videochats vielleicht gar die besseren Talkshows?

So weit würde Daniel Fiene vom Digitalen Quartett noch nicht gehen. „Wir wollen nicht sagen, dass wir besser sind, aber wir haben zumindest ein Alternativprogramm im Angebot.“ Fiene sieht im Talkshow-Bereich eine ähnliche Entwicklung wie bei Podcasts, wo es bereits zahlreiche unterschiedliche und sehr spezifische Formate gibt, die jeweils eine andere Zielgruppe bedienen. Der Vorteil läge demnach in der thematischen Breite. Statt abgedroschener Gespräche und Gästen mit Dauerkarte könnten Online-Talkrunden zusätzliche Standpunkte und Gegenstimmen einfangen. Das eingeschränkte Themenspektrum wäre kein Hindernis, sondern eine Chance, weil es den Weg für zusätzliche Formate neben dem TV-Programm ebnet.

Quelle: www.zeit.de/kultur/film/2012-11/talkshows-online-hangout-digitales-quartett

Fazit

Die als Experiment durchgeführte Live-Übertragung hat bereits im ersten Anlauf reibungslos funktioniert. Verbesserungspotenzial wurde erkannt und kann bei zukünftigen Veranstaltungen umgesetzt werden.

Für das hdak sind die Live-Übertragungen via Internet eine sehr gute Möglichkeit, um für die wichtigen Themen und Diskussionen der Präsenzveranstaltungen noch mehr Reichweite zu erzeugen, bei vertretbarem Mehraufwand. Die Themen werden ehrenamtlich mit viel Engagement auf- und vorbereitet, um bisher lediglich „auf den Punkt“ für die Veranstaltung diskutiert zu werden. Eine Dokumentation findet bisher nicht statt, so dass nur die anwesenden Besucher tatsächlich erreicht werden können. Eine Live-Übertragung mit anschließender Dokumentation würde dieses Manko beheben, die Arbeit des hdak transparent machen, getroffene Aussagen belastbar und nachprüfbar.

Eine weitere denkbare Möglichkeit wären Diskussionsrunden mit Teilnehmern an verschiedenen Standorten, z.B. mit zwei Diskussionsteilnehmern in Köln, einem in Hamburg und einem in Berlin – als regelmäßig stattfindendes „Baukultur-Quartett„. Jeder Diskussionsteilnehmer wäre über seinen Computer mit Webcam in die Videokonferenz integriert, die wiederum via Internet von jedermann mitzuverfolgen wäre. Dieses Format wäre prädestiniert für Themen mit überregionaler oder gesamtgesellschaftlicher Relevanz.

Allgemeine Hintegrundinformationen zu Google Hangout On Air

Die von Google und YouTube bereit gestellte Technologie des “Hangout” ist eine internetgestützte, kostenlos verfügbare Software für Videokonferenzen. Um an einer Videokonferenz teilzunehmen, benötigt man einen ausreichend schnellen Internetanschluss, einen Computer mit Webcam und Mikrofon und ein Konto bei Google+.

Die Videokonferenzen können auch live und öffentlich über das Internet übertragen werden, so dass außer den Teilnehmern auch Zuhörer der Diskussion folgen können. Diese Variante nennt Google “Hangout On Air”. Somit sind öffentliche Live-Übertragungen möglich – quasi eine Videokonferenz mit nur einem Teilnehmer.

Die für jede Live-Übertragung immer wieder neue Internet-Adresse für die Übertragung wird von Google bereit gestellt. Damit Zuschauer diese Adresse erfahren, wird sie ca. 15 bis 20 Minuten vor der Veranstaltung auf der hdak-Internseite verlinkt: http://www.hda-koeln.de/live

Der Mitschnitt der Veranstaltung liegt anschließend als Videodatei vor und ist bei YouTube im Internet abrufbar.

Die Technologie ist im Grunde auch hervorragend geeignet, um z.B. Sitzungen und Arbeitsgespräche nicht-öffentlich via Internet durchzuführen, oder aber auch, um z.B. ein “Baukultur-Quartett” mit Teilnehmern an verschiedenen Standorten (also ohne Präsenzveranstaltung) live und öffentlich. zu übertragen.

Allgemeine Informationen zur Technologie gibt es hier: www.google.com/+/learnmore/hangouts/

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Pin on PinterestShare on LinkedInShare on TumblrFlattr the authorEmail this to someone