Ein Ort des Entdeckens – Die Bruder-Klaus-Feldkapelle in Wachendorf / Eifel

Kleine Schilder weisen den Weg zum Parkplatz am Ortsrand von Wachendorf, einem 600-Einwohner-Dorf in der Nordeifel, 40 km von Bonn entfernt. Von hier sieht man bereits das Ziel: die Bruder-Klaus-Feldkapelle präsentiert sich auf einer Anhöhe. Vorbei an Feldern und Scheunen geht es in einem Bogen etwa eine Viertel Stunde zu Fuß leicht bergauf; immer wieder mit Blick auf die turmartige, 12 m hohe Skulptur. Oben angekommen, offenbart sich die wundervolle Lage inmitten der weiten Landschaft. Diese Annäherung Schritt für Schritt scheint Teil des Konzeptes zu sein, ist doch die Kapelle als Ort der inneren Einkehr und Meditation geplant.

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Neuer Baudezernent in Köln – Amtsantritt von Franz-Josef Höing im August 2012

Köln hat einen neuen Baudezernenten. Franz-Josef Höing ist Nachfolger von Bernd Streitberger und hat am 13.08.2012 sein Amt als Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr angetreten. Die Erwartungshaltung an den ausgebildeten Raumplaner und bisherigen Bremer Senatsbaudirektor ist hoch, steht doch in Köln u.a. die Umsetzung des Masterplanes für die Kölner Innenstadt auf der Agenda, aber auch die Sanierung vieler Straßen und der Rheinbrücken. Sicherlich wird es auch zu seinen Aufgaben zählen, die Rahmenbedingungen für urbanes Wohnen mit zu gestalten, eine nachhaltige Stadtentwicklung in Zeiten demografischer Veränderungen und des Klimawandels zu steuern, aber auch die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern.

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Erweiterung Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud – Ein Architekturwettbewerb wird ausgelobt

Positiv aufhorchen lässt eine Meldung der Stadt Köln vom 17.08.2012, nach der die schon seit längerem diskutierte Erweiterung des Wallraf-Richartz-Museums mit Fondation Corboud nun konkrete Züge annehmen soll. Der Stifterrat von Kölns ältestem und international renommiertem Museum stellt bis zu 450.000 Euro zur Verfügung, um einen internationalen Architekturwettbewerb für eine Erweiterung auf dem benachbarten Grundstück durchzuführen.

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Richard Meier. Building as Art. Ausstellung im Arp Museum Bahnhof Rolandseck

2012 feiert das Arp Museum Bahnhof Rolandseck fünfjähriges Bestehen im spektakulären Neubau von Richard Meier. Nun präsentiert das Museum vom 30.09.2012 bis 03.03.2013 eine Ausstellung, die den künstlerischen Entwurfsprinzipien Richard Meiers, einem der international bedeutendsten Architekten der Gegenwart, gewidmet ist.

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Köln im Portrait – Die neue Ausgabe des Merian Köln ist da


Soeben ist, nach einer Pause von 10 Jahren, eine neue Ausgabe „Köln“ des Reisemagazins MERIAN erschienen. Die großzügig bebilderten Reportagen widmen sich dem Entdecken von Köln. Ob man Köln besucht, hier arbeitet oder wohnt; man erfährt viel über die Lebensart der rheinischen Metropole und den ihr eigenen Charakter.

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Wasser und Eis, Licht und Luft – Das Eis- und Schwimmstadion Lentpark in Köln

Wasser und Eis, Licht und Luft - das Eis- und Schwimmstadion Lentpark in Köln. In: CUBE Magazin Köln Bonn, Ausgabe 2/2012

Wasser und Eis, Licht und Luft – das Eis- und Schwimmstadion Lentpark in Köln. In: CUBE Magazin Köln Bonn, Ausgabe 2/2012

Nach zweijähriger Bauzeit wurde in Köln das neue Eis- und Schwimmstadion „Lentpark“ im Oktober 2011 an der prominent gelegenen, linksrheinischen Rampe der Zoobrücke eröffnet. Der biologisch aufbereitete Naturbadesee im Außenbereich kann seit Mitte Mai 2012 genutzt werden; die Eröffnung der Sauna ist für Herbst 2012 vorgesehen.

Das von den auf den Bau von Sportstätten spezialisierten Architekten Schulitz + Partner aus Braunschweig entworfene Gebäude beherbergt eine multifunktionale Eisfläche, eine Eishochbahn, einen Bade- und Schwimmbereich mit verschiedenen Becken, eine Sauna, Ruhebereiche innen und außen, eine Liegewiese und Gastronomie. Der Grundriss ist als Dreieck angelegt.

Besonders auffällig und eine der großen Publikumsattraktionen ist die erhöht über der Eishockeyhalle liegende, als 260 Meter langer Rundkurs angelegte Eislaufbahn. Während man dort ungestört seine Runden drehen kann, blickt man auf die darunter liegende Eisfläche und durch die großzügig transparente Fassade in die benachbarte Park- und Stadtlandschaft sowie durch die hoch wärmegedämmte und verglaste Innenwand in den Bade- und Schwimmbereich hinein – vielfältige Blickbeziehungen steigern den Erlebnis- und Aufenthaltswert in diesem 12.000 Quadratmeter großen Freizeit- und Sportkomplex. Der hohe Anteil an Öffnungen in Fassade und Dach ermöglicht einen natürlichen Lichteinfall – im angenehmen Kontrast zu vielen Eishallen, die man als geschlossene Box kennt. In der Material- und Farbwahl gibt sich die Gestaltung betont zurückhaltend und sachlich; es dominieren Sichtbeton, Glas und Metall mit ihren neutralen Grautönen. Für den Farbakzent sorgen das Gelb der Dachtragkonstruktion und der Sitzschalen in der Eishalle, das Blau des Wassers im Schwimmbereich – und die Besucher selbst

In der Außenansicht fallen bei dem mit zwei Geschossen sehr flach wirkenden Gebäude sofort die horizontal angeordneten Lamellen auf, die zum einen für den Sonnenschutz und somit die Kühlung der Eisfläche dienen, zum anderen aber auch dem Blendschutz. Sie sind je nach Himmelsrichtung unterschiedlich geneigt und reagieren damit auf die unterschiedlich hohen Sonnenstände im Tagesverlauf. Durch den hohen Anteil an Verglasung bietet sich insbesondere bei Dunkelheit ein Neugier weckender Blick auf die vielfältigen Aktivitäten im Inneren.

Für die Planung der Haustechnik bestand die Herausforderung, die an sich konträren Klimabedingungen für die kalten Eis- und die warmen Wasser- und Saunabereiche intelligent und ressourcenschonend unter einem gemeinsamen Dach herzustellen. Das dies gelungen ist, wird an der Auszeichnung mit dem Green-Building-Zertifikat der Europäischen Union deutlich, die erstmals an eine Eissportanlage verliehen wurde. Mit der Abwärme der Kühlgeräte für die Eisbahn werden Schwimmbecken und Sauna geheizt. Die Abluft wird ebenfalls für die Wärmerückgewinnung genutzt. Das Wasser für Schwimmbad, Sauna und Eisbereitung stammt aus einem eigenen Brunnen. Das großflächige Dach dient der Energiegewinnung durch Solarenergie.

www.koelnbaeder.de/de/bad-sauna-fitness-eissport/eis-schwimmstadion-lentstrasse

www.schulitz.de/

Autor: Christian Wendling
veröffentlicht in: CUBE Köln Bonn 2/2012
Online-Version: www.cube-koeln.de/ausgaben/2012_02/index.html#/14/
PDF-Version:  http://www.cube-koeln.de/ausgaben/2012_02/files/assets/downloads/cube_koeln_bonn_02_2012.pdf

Musik über dem Meer. Das Auditorium Oscar Niemeyer in Ravello.

Ravello! Welch ein Ort, welch eine Lage zwischen Oliven- und Zitronenhainen, welch ein Balkon über dem Meer! Souverän liegt die 2.500-Seelen-Gemeinde oben am Steilhang; enge Serpentinen winden sich von der Costiera Amalfitana, einer der schönsten Küstenabschnitte der italienischen Mittelmeerküste, durch das Valle del Dragone hinauf. Ruhig und idyllisch präsentiert sich der Ort mit seiner weit über 1.000-jährigen Geschichte; vom Dom aus führen enge, verwinkelte Gassen zu immer wieder neuen Platzsituationen und Panoramablicken in die Berge und auf das Meer. Nicht zuletzt durch den Dom, weitere Kirchen und Palazzi weist Ravello auf kleinstem Raum eine beeindruckende Dichte an (bau-)kulturellen Schätzen auf;  insbesondere zu nennen die mehreren Päpsten als Wohnsitz dienende Villa Rufolo sowie die Villa Cimbrone auf einem 8 Hektar großen Gelände, mit englischer Parkanlage und einem Atem beraubenden Panoramablick von der ca. 350 m über dem Meer gelegenen „Terrasse der Unendlichkeit“. Gleich ein halbes Dutzend Luxushotels wirbt mit subtiler Eleganz um zahlungskräftige Gäste, und auch die detailreich verzierte, handgefertigte Keramik vieler ortsansässiger Kunsthandwerker ist nicht  zum Discounttarif zu erstehen.

Moderne Architektur findet sich wenig; umso auffälliger und markanter ist daher der Neubau eines Konzertsaales am Steilhang hoch über der Küste. Das „Auditorium Oscar Niemeyer“ ist nicht zufällig nach der brasilianischen Architektenlegende benannt; es ist ein Entwurf von ihm. Bekannt wurde Niemeyer insbesondere als Entwerfer der auf dem Reißbrett geplanten, brasilianischen Hauptstadt Brasilia und als Weggefährte von Le Corbusier; darüber hinaus ist er mit über 600 Projekten einer der produktivsten Architekten überhaupt. 1907 geboren, ist der heute 104-Jährige noch immer in seinem Beruf aktiv! Das Auditorium, welches er aufgrund seiner Flugangst nur auf Basis von Fotomaterial und per Videokonferenz entworfen und betreut hat, wurde nach etwa dreijähriger Bauzeit im Januar 2010 eröffnet. Der avantgardistische, komplett weiß gestrichene Stahlbetonbau liegt wie eine große, beruhigende Welle parallel in der ansonsten kleinteiligen Parzellenstruktur von Ravello. Die bis zu 16 m über Grund auskragende Bühnenseite ist zum Meer orientiert; die 500 Zuschauer sitzen bergseitig ähnlich wie in einem Amphitheater; zu den Seiten öffnet sich das Gebäude durch großformatige Verglasung.

Die dem Auditorium vorgelagerte, großzügige Piazzetta bietet einen fantastischen Blick auf die Berge der Monti Lattari, die Amalfiküste über den Golf von Sorrent bis ins Cilento hinein. Eine perfekte Kulisse auch für die beeindruckenden Bronzeskulpturen von Igor Mitoraj, die noch bis zum 8. September 2012 in Ravello zu sehen sind.

www.auditoriumoscarniemeyer.it

www.niemeyer.org.br

www.comune.ravello.sa.it

Text + Fotos: Christian Wendling
Veröffentlicht in: CUBE Köln Bonn 2/2012
Online-Version: http://www.cube-koeln.de/ausgaben/2012_02/index.html#/24/
PDF-Version: http://www.cube-koeln.de/ausgaben/2012_02/files/assets/downloads/cube_koeln_bonn_02_2012.pdf

Referenz: Haus der Architektur Köln

Das Haus der Architektur Köln (hdak) wird von einem gemeinnützigen Verein mit ca. 230 Mitgliedern getragen; es ist der zentrale, unabhängige und fest etablierte Netzwerkknoten für baukulturelle Diskussion und Bildung in Köln – als Bühne, Forum und Schaufenster im breitbandigen Themenspektrum von Architektur, Städtebau, Stadtentwicklung, Urbanität.

Bereits kurz nach der Gründung im Februar 2005 habe ich mich ehrenamtlich engagiert; im Februar 2006 wurde ich vom Vorstand auf freiberuflicher Basis zum Geschäftsführer berufen.

Bei den Aktivitäten des hdak spielt das ehrenamtliche Engagement einer Vielzahl von Mitgliedern eine große Rolle; sie übernehmen oft die Konzeption und die Moderation von Veranstaltungen. Ich unterstütze sie konzeptionell, inhaltlich und organisatorisch; koordiniere die Beteiligten, Themen und Termine untereinander. Es gibt im hdak kein weiteres, festes Personal; projektspezifisch greift das hdak auf studentische Aushilfen und externe Dienstleister zurück, deren Einsatz von mir definiert und koordiniert wird.

Mein Leistungsspektrum ist umfassend; die Geschäftsführung des hdak erstreckt sich auf alle administrativen und operativen Bereiche, wie im folgenden näher beschrieben.

Im hdak haben neben dem hdak-Trägerverein weitere Institutionen ihren Sitz, für die ich ebenfalls tätig bin:

  • Bund Deutscher Architekten BDA Köln (Geschäftsführer von 2006 bis 2011)
  • Deutscher Werkbund Nordrhein-Westfalen (Leitung der Geschäftsstelle seit 2007)
  • Architektur Forum Rheinland (Onlineredaktion, seit 2006)
  • Kölner Architekturpreis (Betreuung der Architekturpreise 2006 und 2010)
  • Kontaktkreis Köln der Architekten- und Ingenieurverbände (Geschäftsstelle, 2006 bis 2011)

Geschäfts- und Vereinsführung

verantwortlich für das operative Tagesgeschäft (Veranstaltungsmanagement, Strategie, Inhalte, Programm, Finanzen, Repräsentation, Außendarstellung, interne und externe Kommunikation), Qualitätsmanagement und Qualitätskontrolle, Partner- und Sponsorenbetreuung, Mitgliederbetreuung, Erstellen von Tagesordnungen und Entscheidungsvorlagen für die Gremien (Vorstand, Mitgliederversammlung, Beirat).

Projekt- und Veranstaltungsmanagement

(auszugsweise)

  • Koordination der Beteiligten, der Themen und Termine, Einbringen eigener inhaltlicher Impulse, organisatorische Betreuung der Veranstaltungen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dokumentation.
  • Jeden Dienstag 19 Uhr – eine Stunde Baukultur: zentrale Veranstaltungsreihe des hdak, seit Herbst 2005 ca. 40 Veranstaltungen jährlich, bis zu 100 Besucher.
  • Symposium „Bauten und Anlagen der 1960er und 1970er Jahre – ein ungeliebetes Erbe?“: zweitägige Veranstaltung mit bundesweit ca. 100 Fachteilnehmern.
  • Kölner Baukultur Kalender: Umfassende und tagesaktuelle Sammlung baukultureller Termine in Köln. Initiator, kontinuierliches Recherchieren und Zusammentragen baukultureller Veranstaltungstermine, Veröffentlichung regelmäßiger Veranstaltungshinweise mittels Internet, social media, wöchentliche E-Mail-Newsletter an ca. 1.800 Empfänger, Flyer, Plakate, Beamerpräsentationen.
  • Architekturjahr 2012 im MAKK. Das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) organisiert in Partnerschaft mit dem Haus der Architektur Köln (hdak) und dem Bund Deutscher Architekten BDA Köln 2012 ein Jahr der Architektur mit Sonderausstellungen und Rahmenprogramm. Das hdak koordiniert die „Ländermonate“, in denen sich jeweils ein Land mit dem Fokus auf Architektur und Stadtplanung präsentiert.
  • Netzwerk Baugemeinschaften. Vernetzung und Anlaufstation für die Bildung privater Baugruppen, die gemeinschaftlich bauen möchten. Im Auftrag der Stadt Köln Erstinformationsstelle für Interessenten.
  • Netzwerk Baukultur. Informelle Vernetzung der in Köln und der Region baukulturell aktiven Initiativen und Institutionen.
  • new talents biennale – Festival für künstlerische Positionen junger Absolventen aus den Bereichen Kunst/Medien, Film, Musik/Tanz und Design. Das hdak ist Kooperationspartner.
  • Sehstation Köln. Das hdak war 2010 lokaler Kooperationspartner der Landesinitiative StadtBauKultur NRW bei der Tournee der „SEHSTATION“ durch die Städte NRWs, ca. 60 Programmpunkten und ca. 90 Akteuren innerhalb des Aktionszeitraumes von drei Wochen.
  • Netzwerktreffen West der Bundesstiftung Baukultur, 2010. Auftakt zu vier bundesweiten Veranstaltungen zur Vernetzung lokaler baukultureller Initiativen.
  • wieweiterarbeiten – Arbeitsorte der Zukunft: Auszeichnungsverfahren für hervorragende Gewerbearchitektur; das hdak ist mit der IHK Köln lokaler Kooperationspartner dieser bundesweiten Netzwerkreihe der Bundesstiftung Baukultur.
  • Kölner Kino Nächte: Das hdak ist Partner dieses mehrtägigen Filmfestivals und beteiligt sich mit Filmen im Kontext von Architektur, Städtebau, Stadtenwicklung, Urbanität.
  • Wir bauen das heue hdak. Beschränkter Architektenwettbewerbes für den Neubau des hdak im VHS-Studienhaus, 2008.

Strategische Positionierung

  • Strategische Positionierung des hdak innerhalb des Gefüges von über 50 baukulturell aktiven Institutionen und Initiativen in Köln und der Region: Zielsetzungen, Abgrenzung, Konkurrenzanalyse, Partnerschaften und Kooperationen, Werkzeuge, Vernetzung.

Kommunikation

  • Internet: Initiative und Aufbau der Präsenz im Internet, gestalterische, technische und redaktionelle Gesamtbetreuung, Programmierung
  • Social Media: Aufbau der Präsenz bei Facebook und Twitter, technische und redaktionelle Gesamtbetreuung
  • Pressearbeit: Anlaufstelle für Presseanfragen, Interviewpartner, Formulieren und Versenden von Pressemitteilungen, Organisation von Pressekonferenzen, Pressespiegel.
  • Öffentlichkeitsarbeit: inhaltliche, gestalterische und technische Mediengestaltung (Berichte, Flyer, Plakate, Newsletter, Internetpräsenz), Kontrolle und Sicherstellung des Corporate Design im internen und externen Einsatz

Dokumentation und Publikation

(auszugsweise)

  • Autorentätigkeit, Zusammenführen von Autorenbeiträgen, Bild- und Textredaktion, Layout, Satz, Druckvorstufe / Programmierung für Print-, Online- und PDF-Publikation.
  • Publikation „Bauten und Anlagen der 1960er und 1970er Jahre – ein ungeliebtes Erbe?“, 2010 bis 2011.
  • Publikation „Via Sacra – ein baukultureller Pilgerpfad“, 2010 bis 2011.
  • Publikation „Gemeinschaftliches Wohnen. Neue Wohnmodelle für die Stadt“, 2009.
  • Publikation „Das Haus der Architektur Köln“, 2007.
  • Fotografie: Dokumentation von Vortragsveranstaltungen, Ausstellungen, Exkursionen etc.

Auszeichnungen

  • Stadt bauen. Stadt leben. Nationaler Preis für integrierte Stadtentwicklung und Baukultur, 2009, Auszeichnung des hdak durch den Bundesbauminister.
  • Mitglied im Konvent der Baukultur K-2012 als Repräsentant des hdak

 

Geld vom Staat für’s Wohneigentum

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Kauf oder Bau eines selbst genutzten Eigenheimes oder zur Selbstnutzung bestimmte Eigentumswohnung.

Mitte Februar 2012 hat das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr die Fördermittel für 2012 freigegeben. So stehen z.B. der Stadt Köln 19,9 Millionen Euro zur Verfügung, um bereits vorliegende und noch eingehende Anträge zu bewilligen.

Förderfähig sind grundsätzlich vom Bauherren durchgeführte Neubauten, Aufstockungen, Anbauten, Erweiterungen, aber auch der Erwerb von Eigenheimen bzw. Eigentumswohnungen als bereits vorhandene Förderobjekte.

Die Förderung erfolgt über zinsgünstige oder auch zinslose Darlehen an Bauherren und Käufer unter der Voraussetzung, dass der Wohnraum auch selbst genutzt wird. Gefördert werden Haushalte mit mindestens einer volljährigen Person und einem Kind oder einer Person mit schwerer Behinderung, wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Mit einer vom Fördernehmer einzubringenden Eigenleistung von mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten, davon die Hälfte als Eigenkapital, ist die Hürde relativ niedrig gelegt.

Die gewährte und über die NRW.Bank ausgezahlte Darlehenshöhe liegt je nach Kostenkategorie der Gemeinde zwischen 40.000 und 70.000 Euro Grundpauschale; für jedes zum Haushalt zu zählende Kind werden 5.000 Euro Kinderbonus gewährt; bei Objekten in Ballungsgebieten können weitere 15.000 Euro, in einigen Städten (Bonn, Leverkusen, Köln u.a.) 5.000 Euro Stadtbonus gewährt werden. Für barrierefreie Objekte beträgt das Zusatzdarlehen bis zu 10.000 Euro.  Darüber hinaus gibt es bei allen Förderungen ein Starterdarlehen in Höhe von 10.000 Euro. Insgesamt kann die tatsächliche Darlehenshöhe also weit über 100.000 Euro betragen.

Im sogenannten Kombimodell kann zudem eine zusätzliche Förderung für die Modernisierung hinsichtlich energetischer Anforderungen und anderer Wohnwertverbesserungen gewährt werden.

Die Förderung unterliegt einer Zweckbindung; die Verpflichtung zur Selbstnutzung endet mit vollständiger Rückzahlung des Baudarlehens.

Vor einer endgültigen Entscheidung für den Bau oder den Kauf einer Immobilie mit Fördermitteln ist ein persönliches Beratungsgespräch bei den örtlichen Behörden sehr empfehlenswert. Die Förderrichtlinien und Darlehensbedingungen sind umfangreich und stark differenziert; die Fördervoraussetzungen sollten im Einzelfall geprüft werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

www.mbv.nrw.de/Wohnen/foerderung/

www.stadt-koeln.de/buergerservice/themen/wohnen/foerderung-von-eigentumsmassnahmen/

www.duesseldorf.de/wohnen/dienste/leist15.shtml

essen.de/de/Rathaus/Aemter/Ordner_68/Eigentumsfoerderung.html

Autor: Christian Wendling
Veröffentlicht in: CUBE Essen 01/2012
Online-Version: www.cube-essen.de/ausgaben/2012_01/index.html#/59/
PDF-Version: www.cube-essen.de/ausgaben/2012_01/files/assets/downloads/cube_essen_01_2012.pdf

Geld vom Staat fürs Wohneigentum

Geld vom Staat fürs Wohneigentum - NRW-Förderprogramm für Eigenheime und Eigentumswohnungen.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert den Kauf oder Bau eines selbst genutzten Eigenheimes oder zur Selbstnutzung bestimmte Eigentumswohnung.

Mitte Februar 2012 hat das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr die Fördermittel für 2012 freigegeben. So stehen z.B. der Stadt Köln 19,9 Millionen Euro zur Verfügung, um bereits vorliegende und noch eingehende Anträge zu bewilligen.

Förderfähig sind grundsätzlich vom Bauherren durchgeführte Neubauten, Aufstockungen, Anbauten, Erweiterungen, aber auch der Erwerb von Eigenheimen bzw. Eigentumswohnungen als bereits vorhandene Förderobjekte.

Die Förderung erfolgt über zinsgünstige oder auch zinslose Darlehen an Bauherren und Käufer unter der Voraussetzung, dass der Wohnraum auch selbst genutzt wird. Gefördert werden Haushalte mit mindestens einer volljährigen Person und einem Kind oder einer Person mit schwerer Behinderung, wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden. Mit einer vom Fördernehmer einzubringenden Eigenleistung von mindestens 15 Prozent der Gesamtkosten, davon die Hälfte als Eigenkapital, ist die Hürde relativ niedrig gelegt.

Die gewährte und über die NRW.Bank ausgezahlte Darlehenshöhe liegt je nach Kostenkategorie der Gemeinde zwischen 40.000 und 70.000 Euro Grundpauschale; für jedes zum Haushalt zu zählende Kind werden 5.000 Euro Kinderbonus gewährt; bei Objekten in Ballungsgebieten können weitere 15.000 Euro, in einigen Städten (Bonn, Leverkusen, Köln u.a.) 5.000 Euro Stadtbonus gewährt werden. Für barrierefreie Objekte beträgt das Zusatzdarlehen bis zu 10.000 Euro. Darüber hinaus gibt es bei allen Förderungen ein Starterdarlehen in Höhe von 10.000 Euro. Insgesamt kann die tatsächliche Darlehenshöhe also weit über 100.000 Euro betragen.

Im sogenannten Kombimodell kann zudem eine zusätzliche Förderung für die Modernisierung hinsichtlich energetischer Anforderungen und anderer Wohnwertverbesserungen gewährt werden.

Die Förderung unterliegt einer Zweckbindung; die Verpflichtung zur Selbstnutzung endet mit vollständiger Rückzahlung des Baudarlehens.

Vor einer endgültigen Entscheidung für den Bau oder den Kauf einer Immobilie mit Fördermitteln ist ein persönliches Beratungsgespräch bei den örtlichen Behörden sehr empfehlenswert. Die Förderrichtlinien und Darlehensbedingungen sind umfangreich und stark differenziert; die Fördervoraussetzungen sollten im Einzelfall geprüft werden, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

www.mbv.nrw.de/Wohnen/foerderung/

www.stadt-koeln.de/buergerservice/themen/wohnen/foerderung-von-eigentumsmassnahmen/

www.duesseldorf.de/wohnen/dienste/leist15.shtml

essen.de/de/Rathaus/Aemter/Ordner_68/Eigentumsfoerderung.html